Wiesbadener Backhandwerk – Ährensache!

Duftendes, frisches Brot und Brötchen. Der Deutschen liebstes Kind. Doch die BĂ€ckereilandschaft hat sich ĂŒberall, auch in Wiesbaden, stark verĂ€ndert. Noch vor 20-30 Jahren gab es in jeder grĂ¶ĂŸeren Straße gleich mehrere BĂ€ckereien mit Vor-Ort-Produktion, in jedem Ortsteil einige alteingesessene Familienbetriebe, von denen heute die wenigsten erhalten geblieben sind. Wir gingen der Nase nach und […]

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Tatorte Kunst – Sehen, wo die Kunst entsteht

Ende Oktober zieht wieder eine Karawane von Kunstinteressierten zwischen den WerkstĂ€tten und Ateliers in Rheingauviertel und Wiesbaden-Mitte zu den Tatorten der Kunst. Überall links und rechts des Kaiser-Friedrich-Rings finden sich geöffnete WerkstĂ€tten, Hinterhöfe mit gemeinsamen Ausstellungen, KĂŒnstlergalerien und Ateliers aller Art. Bei diesem von ihnen selbst organisierten Rundgang ziehen die KĂŒnstler an einem Strang, und […]

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Von Frauenpower und Geschichte

frauen museum wiesbaden – interdisziplinĂ€re Kulturvermittlung Das frauen museum wiesbaden wirkt von außen eher unauffĂ€llig – durch den Hof gleich rechts gelangt man in den hohen Seitenbau – braucht sich mit 600 Quadratmetern AusstellungsflĂ€che gleichwohl nicht zu verstecken. Bei unseren mehrfachen, auch zufĂ€lligen Begegnungen mit den Museumsmacherinnen in der Wörthstraße 5 (weil wir gerade das […]

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Stile aller LĂ€nder vereinigt euch – Bauboom im Kaiserglanz

Stile aller LĂ€nder vereinigt euch – Bauboom im Kaiserglanz Wer etwas auf sich hielt und es sich leisten konnte, baute in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts eine Villa oder wenigstens ein Stadthaus in Wiesbaden. ZunĂ€chst noch, um in der nassauischen Hauptstadt prĂ€sent zu sein, ab 1866, nach der Annexion von Nassau durch Preußen, um […]

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Das Höppli-Haus – die Ornamente-Fabrik

Das Höppli-Haus – die Ornamente-Fabrik – Zwei frĂŒh verstorbenen jungen VisionĂ€ren ist ein Gutteil des Wiesbadener Baukulturerbes zu verdanken: Der erste wĂ€re der junge Architekt Georg Friedrich FĂŒrstchen, der nicht nur die Villa Clementine baute, sondern auch Werkstatt und Wohnhaus fĂŒr den zweiten VisionĂ€r, den Bildhauer und Keramikproduzenten Johann Jacob Höppli. Dieser hatte sein Domizil […]

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Inselfeier auf der Au – Zwei Jahre Lilienjournal!

Vom 20. auf den 21. August 2016 feiern wir unser JubilĂ€um – verlĂ€ngerte FĂ€hrzeiten der Tamara!Das Weinfest geht in seine letzten ZĂŒge und wir bieten ein paar Stunden krassen Gegensatz zum GedrĂ€nge auf dem Marktplatz. Auf der Schiersteiner Seite der Rettbergsau feiern wir mit leisen Tönen von drei Kontinenten der „Colours and Voices of Wiesbaden“. […]

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In der Ruhe liegt das Craft!

OÂŽzapft is – 500 Jahre Reinheitsgebot neu interpretiertVon Mario Bohrmann4.000 Jahre alte Bierrezepte liegen in Keilschrift vor, in Babylon kannte man bereits 20 verschiedene Biere, von denen acht aus reinem Emmer (Zweikorn), acht weitere aus reiner Gerste und vier aus einem Getreidegemisch hergestellt wurden. Man kannte bereits DĂŒnnbier, feines weißes Bier, rotes Bier, Schwarzbier und […]

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Das Bowling Green

Von der Kleewiese zum Edelsportplatz Von Rainer Niebergall und Mario Bohrmann„Gesellschaftliche Unterhaltungen und abwechselnde Ver­gnĂŒgungen sind ohnlĂ€ugbar HauptbedĂŒrfnisse jeder Badeanstalt, sie (
) werden daher all­gemein in jedem Badeorte gewĂŒnscht; daß ein freundliches nur den Ver­gnĂŒgungen der KurgĂ€ste gewidmetes (
) GebĂ€ude diesen Zweck vorzĂŒglich befördert, ist allgemein anerkannt.“ So zu lesen in einem herzoglichen Publicandum von […]

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Showdown am Taunuskamm

Taunuswasser versus Taunuswind?In seiner Erstausgabe zum Sommer 2014 erlĂ€uterte das Lilienjournal ausfĂŒhrlich das Energieziel der Stadt und die sich gerade verĂ€ndernden Planungen zur Errichtung eines Windparks an den TaunushĂ€ngen als wesentlichem Bestandteil der Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie. Nun, zwei Jahre spĂ€ter, steuern wir definitiv auf den „Showdown“ zu. Und wir verwenden an dieser Stelle auch […]

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Volker Kriegel – Mehr als Jazz

Im Dezember 2015 hatte der Ortsbeirat Nordost beschlossen, den bis dahin namenlosen Platz unterhalb der Nerobergbahn Volker-Kriegel-Platz zu nennen. Bei der Einweihung trafen wir seine Frau Evelyn Kriegel, die seinen Nachlass verwaltet. Sie zeigte uns einige Objekte und Dokumente aus einem kreativen Leben. Anlass genug, an einen der bedeutendsten Wiesbadener KĂŒnstler zu erinnern.Von Holger Schwedler […]

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WIESBADENS WÄSSER – Die Taunusstollen

Taunusquarzit und Rhein-Main-Terrassen – eine geologische Metamorphose Von Mario Bohrmann Die gesamte Wiesbadener Wasserversorgung, sowohl die ĂŒber die Taunusstollen als auch ĂŒber die Schiersteiner Wasserwerke, ist im Grunde genommen nur erdgeschichtlicher FĂŒgung zu verdanken. Rund 400 Millionen Jahre ist es her, dass das Rheinische Schiefergebirge und damit auch der Taunuskamm durch letzte Umformungen des Devon aufgefaltet […]

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Gud’n Aamd!

Die MainzelmĂ€nnchen und ihr Vatervon Mario BohrmannAls der Kampf um den neuen Senderstandort und die kĂŒnftigen ProduktionsflĂ€chen des ZDF noch nicht ganz entschieden war, schrieb das Wiesbadener Tagblatt von den „Wiesbadener Wichteln“ und spielte darauf an, dass die MainzelmĂ€nnchen ohnehin eine Wiesbadener Erfindung seien und auch der Rest der Produktion doch ruhig hier ansĂ€ssig werden […]

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Exoten im Kurpark

Alle Vögel sind schon da – alle?Die Narzissen blĂŒhen schon lange. Weitere pflanzliche FrĂŒhlingsboten, zahllose Tulpen, die FrĂŒhblĂŒher unter den Stauden und hellgrĂŒn aufleuchtende BlĂ€tter sowie neu austreibende Knospen und BlĂŒten an BĂ€umen und StrĂ€uchern tauchen in den nĂ€chsten Wochen Stadt und Landschaft wieder in satte Farben. Akustisch wird der FrĂŒhling ĂŒber die Vogelscharen angekĂŒndigt, […]

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Zirkusliebe

Orient trifft Okzident – China was in town  Nach vier Jahren gastierte AndrĂ© Sarrasani erstmals wieder mit seinem roten Chapiteau auf dem Dern‘schen GelĂ€nde und bringt GĂ€ste mit. Über Ostern prĂ€sentiert er gemeinsam mit Raoul Schoregges Chinesischem Nationalcircus das Programm „Chintaown – vom fremden Zauber zweier Welten“. Wir hatten Gelegenheit, nicht nur PremierengĂ€ste zu sein, […]

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Filmstadt Wiesbaden – Von Tatorten und StaatsanwĂ€lten

Es ist nicht mehr viel ĂŒbrig geblieben vom einstigen Glanz und Gloria des Films in Wiesbaden, zumindest nicht mehr „Unter den Eichen“, „Klein-Babelsberg“ genannt – 20 Jahre lang auch die Sendezentrale des ZDF. Schon die Entstehung des Zweiten Programms ist ein Politkrimi. Der Auftakt einer Serie rund um Film und Fernsehen in Wiesbaden fĂŒhrt uns […]

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Druck von oben – Wiesbadener WassertĂŒrme

Sie sind die LeuchttĂŒrme in unseren Stadtbildern und ragen meist deutlich ĂŒber 20 Meter empor. Der Wasserturm in Wiesbaden-Biebrich erreicht sogar 42 Meter Höhe. Er steht weithin sichtbar mitten in der Stadtlandschaft zwischen Taunus und Rhein, gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und ist der einzige, dessen historische Technik noch weitgehend original erhalten geblieben ist […]

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Schloss Freudenberg – Lebendiges Denkmal

Mehr als 30.000 denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude und GebĂ€udeteile gibt es in Wiesbaden, alleine rund 10.000 Bauwerke gibt es innerhalb denkmalgeschĂŒtzter Stadtbereiche. Davon sind geschĂ€tzte 7.500 „konstituierend“, das heißt: Stadt- bzw. Ortsbild prĂ€gende historische GebĂ€ude, welche die Denkmaleigenschaft der Gesamtanlagen wesentlich mit begrĂŒnden. 3.300 GebĂ€ude sind als „EinzelkulturdenkmĂ€ler“ erfasst, dazu zĂ€hlt auch das Schloß Freudenberg

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Stadtbienen: Eine fĂŒr alle

Lange Zeit gab es große Nachwuchssorgen bei den Imkervereinen. Doch die Bedrohung der Honigbiene durch Umweltbelastungen, intensive Landwirtschaft und eingewanderte Parasiten wie die Varroamilbe hob dieses fĂŒr uns Menschen wohl nĂŒtzlichste Insekt wieder in unser Bewusstsein. Imkerkurse sind lange im voraus ausgebucht, viele versuchen sich gleich mit einem Volk auf Probe.

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Handel im Wandel:
Streitschriften gegen den Einheitsbrei

InhabergefĂŒhrte GeschĂ€fte wissen sich zu helfen!Ein Rundgang von Mario Bohrmann  Schon lange trage ich mich mit dem Gedanken, etwas ĂŒber den Einzelhandel zu schreiben. Mit offenen Augen und Ohren durch die Ladenlandschaft zu wandern, und doch subjektiv zu berichten, denn ich Ă€rgere mich ĂŒber manche Entwicklung, und ĂŒber mich selbst. Wir reden ĂŒber die UniformitĂ€t […]

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Schiersteiner BrĂŒcke: Kein Anschluss unter Mainzer Nummer?

Vater Rhein bildet zusammen mit dem Main eine wesentliche Verkehrsader fĂŒr die Schifffahrt und ist zugleich Hindernis fĂŒr den sonstigen Austausch von Waren und Dienstleistungen ĂŒber den Strom hinweg. Der Rhein auf Höhe Mainz/Wiesbaden ist zudem nicht eben schmal und leicht zu ĂŒberbrĂŒcken. Mehr als 1.200 Meter sind es ĂŒber die Rettbergsau hinweg.

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