Der Mainzer Nebeljungenstreich

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Ein handfester Handelskrieg und Nicklichkeiten zweier Städte Mainzer Kaufleute blockierten zum 1. März 1841 mit rund 100 bei Mannheim gemieteten, mit großen Bruchsandsteinen beladenen Lastkähnen die Fahrrinne nach Wiesbaden, so dass die Schiffe wieder in Mainz ihre Fracht löschen mussten. Dem bei Nacht und Nebel ausgeführten und deswegen so genanntem Mainzer Nebeljungenstreich folgte ein jahrelanger […]

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Der Schiersteiner Hafen

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Der erst rund 160 Jahre alte Hafen wird auch liebevoll als „Schiersteins Riviera“ bezeichnet, so wie sich für das mondäne Wiesbaden der Kaiserzeit die Bezeichnung „Nizza des Nordens“ eingebürgert hat. Vom Fischer- zum Yachthafen lag ein langer Weg, doch Schierstein konnte sich während dieser Entwicklung im Ortskern um den Hafen weitgehend seinen Charme und Charakter […]

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Das Licht-Spiel-Haus

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90 Jahre Caligari-Filmbühne Am 21. Dezember 1926 war Premiere im neu errichteten „Ufa-Filmpalast“, das als Stummfilmtheater in neogotischem Stil erbaut wurde. Auf Verlangen der Marktkirche durfte es jedoch in deren Blickrichtung nur mit nüchterner Fassade ausgestattet werden – Zerstreuung und Vergnügen so nahe an einem Gotteshaus galt vor 90 Jahren noch als Zumutung. Was mögen […]

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Das Höppli-Haus – die Ornamente-Fabrik

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Das Höppli-Haus – die Ornamente-Fabrik – Zwei früh verstorbenen jungen Visionären ist ein Gutteil des Wiesbadener Baukulturerbes zu verdanken: Der erste wäre der junge Architekt Georg Friedrich Fürstchen, der nicht nur die Villa Clementine baute, sondern auch Werkstatt und Wohnhaus für den zweiten Visionär, den Bildhauer und Keramikproduzenten Johann Jacob Höppli. Dieser hatte sein Domizil […]

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Showdown am Taunuskamm

Der Taunuskamm vom Kellerskopf aus betrachtet.

Taunuswasser versus Taunuswind?In seiner Erstausgabe zum Sommer 2014 erläuterte das Lilienjournal ausführlich das Energieziel der Stadt und die sich gerade verändernden Planungen zur Errichtung eines Windparks an den Taunushängen als wesentlichem Bestandteil der Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie. Nun, zwei Jahre später, steuern wir definitiv auf den „Showdown“ zu. Und wir verwenden an dieser Stelle auch […]

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WIESBADENS WÄSSER – Die Taunusstollen

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Taunusquarzit und Rhein-Main-Terrassen – eine geologische Metamorphose Von Mario Bohrmann Die gesamte Wiesbadener Wasserversorgung, sowohl die über die Taunusstollen als auch über die Schiersteiner Wasserwerke, ist im Grunde genommen nur erdgeschichtlicher Fügung zu verdanken. Rund 400 Millionen Jahre ist es her, dass das Rheinische Schiefergebirge und damit auch der Taunuskamm durch letzte Umformungen des Devon aufgefaltet […]

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Quellensammlung

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Kochende Brunnen tanzen auf dem Vulkan Nein, unter Wiesbaden ruht kein bekannter, schlafender Riese, aber im engeren Sinne vulkanischen Ursprungs sind die besonderen geologischen Strukturen, die im Quellengebiet Wiesbadens auf engem Raum mehr als zwei Dutzend Thermalquellen zu Tage treten lassen.Die hohen Temperaturen des Wassers, das tausende Jahre brauchte, um diese Erdschichten zu erreichen, erklären sich […]

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Druck von oben – Wiesbadener Wassertürme

Biebricher Wasserturm

Sie sind die Leuchttürme in unseren Stadtbildern und ragen meist deutlich über 20 Meter empor. Der Wasserturm in Wiesbaden-Biebrich erreicht sogar 42 Meter Höhe. Er steht weithin sichtbar mitten in der Stadtlandschaft zwischen Taunus und Rhein, gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und ist der einzige, dessen historische Technik noch weitgehend original erhalten geblieben ist […]

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Kalle-Albert-Infraserv – Hoechst verschieden

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Mehr als 150 Jahre Industriegeschichte haben die chemischen Werke Kalle und Albert in Wiesbaden geprägt. Aus den Ursprüngen vielfach gewandelt in der Höchst AG, und mit deren Umbau in anderen Betrieben aufgegangen, sind sie heute in erster Linie Namensgeber für den größten chemischen Standort Wiesbadens als Industriepark Kalle-Albert, betrieben durch die Infraserv GmbH und Co. […]

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Kur(ch)eck: Abbruchgenehmigung erteilt

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Kur(ch)eck von Mario Bohrmann Am 18. Juni wurde in den Hinterhof des ehemaligen Restaurants Mövenpick geladen, um den Startschuss für die Neubebauung zu feiern. Kein Spatenstich, zunächst liegen nur erste Abrissverfügungen vor. Im Rahmen gültiger Bebauungspläne kann jedoch an der Sonnenberger Straße 2 und 2 a direkt losgelegt werden. Auch die Sanierung und Aufstockung des Geschäftshauses […]

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Offener Brief von Bürgern an die Stadtverordneten – Radfahrklima Wiesbaden

Eigentlich wollten wir das Thema Radfahren in Wiesbaden im Frühjahr wieder aufgreifen, doch noch immer ist das Radverkehrskonzept nicht freigegeben und der Radwegeplan nicht veröffentlicht. Erneut hat Wiesbaden im Test des ADFC am schlechtesten abgeschnitten. Dass es in Wiesbaden nicht vorangeht, hat nun zahlreiche bekannte und/oder in dieser Sache engagierte Wiesbadener auf den Plan gerufen. […]

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Ziegel für die Weltkurstadt

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Denkmalschutz – Es kann anstrengend sein, sich Eigentümer eines Kulturdenkmals zu rühmen. Mit der Ehre kommt die Pflicht. Freilich erst seit den späten 1960er und 1970er Jahren wurde dieses vermehrt erkannt, sonst wären uns manche architektonischen Kleinode im Stadtbild erhalten geblieben, die Nachkriegsbauten weichen mussten. Das lilienjournal wird sich in Zukunft einige dieser erhaltenswerten Baudenkmäler […]

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Posse am Kureck: Ein Investor führt die Stadt vor

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Wenn man sich die Zeichnungen der Architekten zur Umgestaltung des Kurecks anschaut, könnte man fast geneigt sein, sie abzunicken. Zu lange haben die Stadt und die Bürger darauf gewartet, dass sich dort endlich etwas tut. Trostlos sieht es aus am Ende unserer prächtigen Wilhelmstraße. Verlassen, verkommen und durch mehrfache Brandstiftungen hat die Ecke Banlieu-Charakter, und […]

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Rhein-Main-Hallen: Über Umwege zur Rentabilität?

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Die Hallen fallen: Nach 57 Jahren der Nutzung werden in den nächsten Monaten die 1957 eröffneten Rhein-Main-Hallen abgerissen. Mit der „Nacht der Hallen“ und großem Feuerwerk läutete die Stadt Wiesbaden Ende Juni das Ende ein. Mehrere hundert Menschen fanden sich ein, um dem symbolischen Abrissbeginn beizuwohnen. Manche mit Wehmut, andere voller Vorfreude.

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Vom Rheinbahnhof zu den Rhein-Main-Hallen 2.0

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Der Neubau der Rhein-Main-Hallen bis 2018 ist das größte städtische Infrastrukturprojekt seit Jahrzehnten. Das lilienjournal möchte sich nicht darauf beschränken, nur die aktuellen Planungen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe zu beleuchten. Die Stadtentwicklung des umgebenden Areals hat eine tiefere Würdigung verdient, um auch die denkmalschützerischen Aspekte besser zu verstehen.

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Neue Plätze für Wiesbaden: Frischekur fürs Westend

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Der Neubau am Platz der Deutschen Einheit polarisiert. Für mehr als 50 Millionen Euro entstand dort ein Komplex für Büros, Läden, Gastronomie und nicht zuletzt eine Großsporthalle für Schulen und Vereine, vor allem den Volleyball Club Wiesbaden (VCW) – maßgeschneidert für bundesligataugliche Spiele mit entsprechenden Deckenhöhen.

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Neubau der Rhein-Main-Hallen

Perspektiven Rhein-Main-Hallen, Ferdinand Heide Architekt BDA

NEUBAU DER RHEIN-MAIN-HALLEN BESCHLOSSEN: In einem Sitzungsmarathon der zuständigen Gremien wurde diese Woche der Neubau der Rhein-Main-Hallen am alten Standort beschlossen.  Am 8.9. tagte der Ortsbeirat Wiesbaden Mitte, am 9.9. der Umweltausschuss und der Ausschuss für Bauen, Planung und Verkehr in gemeinsamer Sitzung und heute zuletzt der Beteiligungs- und Finanzausschuss sowie unmittelbar danach das Stadtparlament. […]

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